Beitragsordnung Kleingartenanlage am Saugrund e.V.

Stand 15.12.2023 

Aufnahmegebühr (einmalig) 50 Euro

Kaution (einmalig) 300 Euro

Jahresbeitrag (jährlich) 50 Euro 

Arbeitsstunden im Jahr 3 Stunden 

- Ersatzweise 10 Euro je nicht geleistete Stunde -

Strom und Wasser nach Verbrauch

Pacht nach Gartengröße; aktuell 300 qm = 12 Euro im Jahr

 

Satzung des

Vereins Kleingartenverein am Saugrund e.V.

beschlossen am: 17-05-2013 zuletzt geändert am: 15.12.2023

§ 1 

Name, Sitz, Geschäftsjahr



1.1. Der Verein führt den Namen „ Am Saugrund “ e.V. 



 Er hat seinen Sitz in Bad Freienwalde/Oder



 Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Frankfurt/Oder unter der Register-# VR 4596 eingetragen.



 Er ist Mitglied des Regionalverbandes „ Oberbarnim“ der Gartenfreunde von Bad Freienwalde, Wriezen und Umgebung e.V.



1.2. Der Gerichtsstand ist Frankfurt/Oder



1.3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 



§ 2

Zweck des Verbandes



 2.1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Kleingartenwesens (Kleingärtnerei). Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Schaffung und Unterhaltung vom Kleingartenanlagen und die fachliche Beratung sowie Betreuung der Kleingärtner, insbesondere unter ökologischen Gesichtspunkten.



 2.2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.



 2.3. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.



 2.4. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.



2.5. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.



§3

Mitgliedschaft



3.1. Erwerb der Mitgliedschaft:



 3.1.1. Mitglied kann jede im Besitz bürgerlicher Ehrenrechte befindliche volljährige Person werden, auch wenn sie keinen Kleingarten gepachtet hat oder pachten will (fördernde oder passive Mitglieder).



 3.1.2. Die Mitgliedschaft muss schriftlich beim Vorstand beantragt werden. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme und teilt dem Antragsteller seine Entscheidung schriftlich mit.





 Bei einer Ablehnung ist der Vorstand nicht verpflichtet, die Gründe , die zur Ablehnung führten, zu nennen. Bei Ablehnung des Antrages kann der Antragsteller Widerspruch beim Vorstand erheben. Über den Widerspruch entscheidet die Mitgliederversammlung auf der nächsten ordentlichen Sitzung.



 3.1.3. Mit der Zahlung der Aufnahmegebühr und des Mitgliedsbeitrages für das laufende Jahr ist der Erwerb der Mitgliedschaft vollzogen.



 3.2. Beendigung der Mitgliedschaft



 Die Mitgliedschaft endet:



3.2.1. durch den Tod.



 3.2.2. durch Austritt. Dieser ist bis zum 30. September durch schriftliche Anzeige gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt wird zum 31.12. des Geschäftsjahres wirksam.



 3.2.3. durch Ausschluss, wenn das Mitglied gegen die Satzung verstößt, insbesondere mit dem Mitgliedsbeitrag länger als 3 Monate im Rückstand ist, Vereinsbeschlüsse sowie die Gartenordnung nicht befolgt oder ein sonstiges vereinsschädigendes Verhalten zeigt. Der Ausschluss erfolgt nach Anhörung des betroffenen Mitglieds durch Beschuss des Vorstandes. Dieser ist dem Betroffenen Mitglied per Einwurf-Einschreiben oder durch persönliche Übergabe unter Zeugen bekannt zugeben.

 Gegen den Ausschluss kann das Mitglied innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung über den Ausschluss schriftlich Einspruch beim Vorstand erheben. Wird der Einspruch vom Vorstand abgelehnt, kann das Mitglied seinen Einspruch auf der nächsten Mitgliederversammlung begründen. Die Mitgliederversammlung entscheidet dann mit einfacher Stimmenmehrheit entgültig.



 3.3. Ehrenmitgliedschaften



 Zum Ehrenmitglied dürfen nur Personen ernannt werden, die sich um das Kleingartenwesen im allgemeinen oder um den Verein besonders verdient gemacht haben. Die Ernennung geschieht durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.



§4

Mitgliedsbeitrag



Jedes Mitglied ist verpflichtet , den Jahresbeitrag zusammen mit sonstigen Leistungen (Pacht, Wassergeld, Stromgeld, Umlagen usw.) in einem Betrag pünktlich zu begleichen. Dabei werden Verluste (Wasser, Strom) gleichmäßig auf alle Mitglieder bzw. Teilnehmer unabhängig vom Verbrauch verteilt. Nicht geleistete Vereinseinsatzstunden sind durch einen von der Mitgliederversammlung festgelegten Stundensatz zu begleichen. Der Verein ist nicht verpflichtet, zur Zahlung aufzufordern. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages und sonstiger Leistungen wird von der Mitliederversammlung festgesetzt. Die Umlagen dürfen pro Jahr 300,00 EUR nicht überschreiten. Die Zahlungen für das laufende Geschäftjahr sind bei Jahreshauptversammlung zu entrichten. Wird danach gemahnt, ist eine Mahngebühr, deren Höhe die Mitgliederversammlung festlegt, zu erheben. Für den Nachweis des Zuganges der Mahnung genügt der Nachweis an die letzte dem Verein bekannte Adresse.







§5

Organe des Vereins



 Die Organe des Vereins sind:



 Die Mitgliederversammlung,

 der Vorstand,

 der erweiterte Vorstand,

 die Revisionskommission.



§6

Mitgliederversammlung



 6.1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung muss mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Halbjahr stattfinden.

 6.2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn der Vorstand sie beschließt. Der Vorstand ist zur Einberufung verpflichtet, wenn mindestens 30 % der Mitglieder einen diesbezüglichen schriftlichen Antrag mit den Verhandlungsgegenständen vorlegen. In diesem Falle muss die außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von 8 Wochen nach dem Antrag stattfinden.



 6.3. Mitgliederversammlungen werden durch den Vorstand einberufen und geleitet. Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss mindestens 4 Wochen vorher unter Angabe von Ort, Zeit und der Tagesordnung schriftlich oder durch Aushang an der Mitteilungstafel im Vereinsgelände bekannt gegeben werden.



 6.4. Die Beschlussfähigkeit ist bei der Eröffnung der Mitgliederversammlung festzustellen.



 6.5. Anträge zur Mitgliederversammlung (MV) sind spätestens 3 Wochen vor der Versammlung an den Vorsitzenden einzureichen. Andere Anträge werden unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ behandelt sofern die MV zustimmt.



 6.6. Ausschließliche Zuständigkeit der Mitgliederversammlung:



 6.6.1. Entgegennahme des Geschäftsberichtes, des Kassenberichtes und des Berichtes der Revisionskommission;



 6.6.2. Beschlussfassung über den Haushaltsplan für das laufende Geschäftsjahr; 



 6.6.3. Entlastung des Vorstandes;



 6.6.4. Wahl des gesamten Vorstandes oder einzelner Mitglieder des Vorstandes, der Delegierten und Revisoren ;



 6.6.5. Festlegung des Beitrages, eventueller Umlagen und sonstiger Leistungen 



 Die Mitglieder des Vorstandes sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig..



 Auf Beschluss der Mitgliederversammlung können den Mitgliedern des Vorstandes und den Revisoren pauschalisierte Aufwandsentschädigungen gezahlt werden.

 Zu diesem Aufwand zählen Fahr-, Fernsprech- und Büromaterialkosten, jedoch keinerlei Zeitvergütungen. Die Steuer- bzw. abgabenrechtlichen Vorschriften sind dabei einzuhalten.



 6.6.6. Entgültige Beschlussfassung über den Ausschuss eines Mitgliedes gem. § 3 Abs. 2.3.;



 6.6.7. Beschlussfassung über eingegangene Anträge;



 6.6.8. Satzungsänderungen



  1. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.



 Zur Satzungsänderung ist eine 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich.



 Soll der Austritt aus dem Dachverband (Regionalverband) beschlossen werden, ist dieser in der Mitgliederversammlung vor der Beschussfassung anzuhören.



  1. Über die Mitliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen und vom Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichen.



§ 7

Der Vorstand


7.1. Der Vorstand besteht aus:
dem Vorsitzenden.
Sollten genügend Kandidaten zur Verfügung stehen kann zusätzlich ein Stellvertreter
gewählt werden. Dies ist jedoch lediglich obligatorisch.

7.2. Der erweiterte Vorstand besteht aus:
dem Kassierer,
dem Gartenfachberater,
dem Bauverantwortlichen.

7.3. Der vertretungsberechtigte Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und gegebenenfalls
durch seinen Stellvertreter. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch jedes
Vorstandsmitglied allein vertreten.

7.4. Der Vorstand wird für 4 Jahre gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt und erlässt für seine Tätigkeit eine Geschäftsordnung.

7.5. Der Vorstand ist berechtigt, bei Verstößen gegen die Satzung und Beschlüsse des
Vereins Ordnungsstrafen zu verhängen, deren Höhe. 250,00 € pro Verstoß nicht
überschreiten darf. Näheres regelt ein Vorstandsbeschluss, der den Mitgliedern in der
üblichen Form bekannt zu machen ist.



§ 8

Kassen- und Rechnungswesen/Revisionskommission



  1. Die Finanzierung des Vereins erfolgt durch Beiträge seiner Mitglieder (Umlagen, Spenden, Aufnahmegebühren, Ordnungsgelder, Beträge für nicht geleistete Einsatzstunden).



  1. Die Führung der Kasse (Bankkonten) und Rechnungslegung (Buchhaltung) erfolgt durch den Kassierer mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes unter Mitwirkung des Vorsitzenden.



  1. Die Prüfung der Kasse (Bankkonten, Bargeldbestände), der Buchführung und der Verwendung der Mittel nach Satzung, Haushaltsplan und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes obliegt der Revisionskommission. Die Revisoren werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Es sind 2 Revisoren zu wählen. Revisoren können auch Nichtvereinsmitglieder sein.

 Die Wiederwahl eines Revisors ist zulässig. Die Revisoren dürfen keine Mitglieder des Vorstandes sein. Pro Kalenderjahr muss mindestens eine Prüfung stattfinden.

 Das Ergebnis der Prüfung ist schriftlich niederzulegen, von der Revisionskommission zu unterschreiben, dem Vorstand vorzulegen und der Mitgliederversammlung vorzutragen.



§ 9

Auflösung des Vereins



  1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, die mit dem einzigen Tagesordnungspunkt – Auflösung des Vereins „ Am Saugrund“ e.V. – einberufen wurde.



  1. Für den Beschluss ist eine 2/3 Mehrheit aller Vereinsmitglieder erforderlich. Der Dachverband/Regionalverband ist vorher dazu anzuhören.

 Erscheinen weniger als 2/3 aller Mitglieder, ist binnen 2 Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen. Diese Mitgliederversammlung kann dann mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder über die Auflösung des Vereins beschließen. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.


  1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen des Vereins an den Dachverband/Regionalverband zu übergeben, der es ausschließlich und unmittelbar für kleingärtnerisch gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.



  1. Die Liquidation des Vereins erfolgt durch den Vorstand, wenn die Mitgliederversammlung keine anderen Personen dafür bestellt hat.



§ 10

In-Kraft-Treten



Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 17-05-2013 beschlossen und wird mit dem Tage der Eintragung in das Vereinsregister wirksam.